Band

Gofi Müller (Gesang, Posaune) lernte früh die Ukulele zu spielen, umging dadurch die Flöte und setzte seine musikalische Karriere später an der Posaune fort, nachdem eine feste Zahnspange die Trompete verhindert hatte. Lieben lernte er das Instrument nicht, jedenfalls nicht damals. Deshalb ließ er es zusammen mit dem heimischen Posaunenchor so bald es ging hinter sich und versuchte sich stattdessen am Schreiben von Texten und Melodien. Dabei ist es im Wesentlichen geblieben. Die Posaune jedoch entdeckte er in späteren Jahren wieder und spielt sie seitdem gelegentlich. Singen kann er aber besser.

 

Manuel Steinhoff (Bass) ist studierter Popakademiker und arbeitet seit Jahren als Bassist, Songwriter und Produzent im In- und Ausland. Außerdem hat er zwei Lehrbücher veröffentlicht. Er experimentiert gerne im Spannungsfeld zwischen Pop, Folk, Jazz und Elektro, investiert sich in neue Projekte und die Nachwuchsförderung und setzt sich für soziale Gerechtigkeit ein.

 

Winnie Haupt (Gitarre) machte seine ersten musikalischen Gehversuche mit Blockflöten, die rasch im Alter von 12 Jahren von Gitarren aller Art abgelöst wurden. Während und nach dem Studium in Marburg dann auch Studio- und Tourerfahrungen. Die Improvisation und das Spontane aus dem Augenblick Entstehende liebt er besonders.

Winnie mag es gerne richtig laut und auch sehr leise. Liebt daher die phantastischen Tonabnehmer von Andreas Kloppmann, die diese Dynamik allein schon mit den Händen herauszuholen erlauben. Spielt ausschließlich altersmäßig gereifte und abgerockte Instrumente (Gitarren & Bässe!) von Fender, Gibson, Fano, Santa Cruz und Taylor sowie Verstärker von Jim Kelley, TwoRock, Carr und GenzBenz.

 

David Christ (Gitarre) David ist ein Nachfahre des legendären Königs aus der Bibel. Eigentlich sollte er, wie dieser, das Harfenspiel erlernen und eine alte Familientradition fortführen. Aber unser David weigerte sich, lief von Zuhause fort und erlernte stattdessen von einem arbeitslosen Musiker das Gitarrenspiel unter einer Brücke in Darmstadt. Mit seiner Familie hat er sich inzwischen wieder versöhnt. Den Beruf des Königs lehnt er aber nach wie vor ab. Lieber würde er Rockstar werden.

 

Björn Hartmann (Schlagzeug) Wie jeder weiß, bedeutet der Name Björn ‚Bär‘. Björn heißt deshalb so, weil er, wie die großen Könige des Altertums, von einem Bären gezeugt worden ist. Als nämlich seine Mutter sich als junges Mädchen in den Wäldern um Herborn herum verirrte, erblickte Wotan sie und verwandelte sich in das prachtvolle Tier. Über den Rest wird bei Familienfeiern geschwiegen. In den ersten Jahren seines Lebens kommunizierte Björn lediglich durch Knurr- und Klopflaute. Vor allem letztere beherrschte er schließlich derart virtuos, dass das Schlagzeugspiel eine logische Folge war. Das Sprechen hat er inzwischen erlernt. Aber das Trommeln liegt ihm näher.